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Engagement im Fokus

Aktuelles

Bundesweites Engagementportal online

Alles unter einem Dach - engagieren, informieren, diskutieren

Auf www.engagiert-in-deutschland.de (eiD) finden Sie bundesweit alles rund um Ihr bürgerschaftliches Engagement: Projekte, aktuelle Nachrichten, Fachinformationen, und Veranstaltungen rund um die Themen, für die Sie sich engagieren. Gleichzeitig treffen Sie dort andere engagierte Menschen, Organisationen aber auch Unternehmen mit ähnlichen Interessen. Suchen Sie Partner, tauschen Sie sich aus, diskutieren Sie miteinander und stärken Sie so gemeinsam Ihr Engagement-Thema.

Auftakt für die European Employee Volunteering Awards

Erstmalig werden national in 21 Ländern sowie europaweit die "European Employee Volunteering Awards" ausgeschrieben. Der Wettbewerb zeichnet Unternehmen aus, die bürgerschaftliches Engagement ihrer MitarbeiterInnen fördern. Gesucht werden Initiativen, die Menschen beim Kompetenzerwerb unterstützen und damit ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern.

Die "European Employee Volunteering Awards" werden von Business in the Community aus Großbritannien koordiniert und von der Europäischen Kommission kofinanziert. UPJ ist Projektpartner des europaweiten Wettbewerbs und richtet den "Generali Employee Volunteering Award – Deutschland" aus.

Mehr Informationen auf www.upj.de

StiftungsReport 2010/11 erschienen

Stadt trifft Stiftung: Gemeinsam gestalten vor Ort
Bundesverband Deutscher Stiftungen (Hg.): Berlin 2010 | 128 Seiten

Heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Städte sind Orte der Vielfalt. Diese Vielfalt auf engem Raum erfordert Toleranz, Austausch, Miteinander. Und sie erzeugt Freiräume. In deutschen Städten spielen Stiftungen eine zunehmend wichtige Rolle. Der aktuelle StiftungsReport stellt die unterschiedlichen Akteure, ihre Visionen und Pläne in den Mittelpunkt. Mehr

Dritter Freiwilligensurvey - Bundesfamilienministerium veröffentlicht erste Trends

Berlin, 17. Februar 2010 Der 3. Freiwilligensurvey bestätigt: jede/r Dritte über 14 Jahren (36 Prozent der Gesamtbevölkerung) ist freiwillig tätig. Erstmals können mit der vorliegenden Untersuchung einzelne Trends und Entwicklungen, über einen Zeitraum von 10 Jahren erfasst werden.
Der Freiwilligensurvey stellt umfassende und detaillierte Informationen zum freiwilligen, bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der deutschen Wohnbevölkerung zur Verfügung. Grundlage der Erhebung ist eine im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von TNS Infratest Sozialforschung durchgeführte repräsentative telefonische Bevölkerungsumfrage, die alle fünf Jahre (1999/2004/2009) wiederholt wird. 2009 wurden mehr als 20.000 Personen deutschlandweit befragt.

Für April 2010 ist die Veröffentlichung eines Monitors „Engagement“ mit dem Schwerpunkt „Freiwilligensurvey“ geplant, im Juni 2010 wird der umfassende Gesamtbericht erscheinen.

Dachverbände: Politik muss gemeinnützigen Sektor stärken

„Bündnis für Gemeinnützigkeit“ mahnt Politik

Berlin, 4. Februar 2010. Das „Bündnis für Gemeinnützigkeit“ aus acht Dachverbänden gemeinnütziger Organisationen mit insgesamt mehr als 10 Millionen Mitgliedern mahnt die Politik, das bürgerschaftliche Engagement weiter zu stärken. In der begonnenen Legislaturperiode seien eine weitere Reform der Rahmenbedingungen für gemeinwohlrientierte Aktivitäten erforderlich sowie eine Stabilisierung der „Engagement-Infrastruktur“. Für eine entsprechende „Engagementpolitik aus einem Guss“ fordert das Bündnis ein umfassendes ‚Gesetz zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements’.

Das neue Gesetz solle im Unterschied zu dem 2007 verabschiedeten ‚Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements’ nicht auf das Steuerrecht beschränkt bleiben; vielmehr seien weitere Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Konkret sei das derzeitige Zuwendungsrecht hinderlich; zudem seien die verschiedenen Freiwilligendienste einheitlicher zu regeln. Das Gemeinnützigkeitsrecht sei derzeit nicht „europatauglich“. Das Stiftungsrecht und Stiftungssteuerrecht bedürfe weiterer Modernisierung. Zudem schlägt das Bündnis vor, die verschiedenen unkoordinierten Förderinstrumente in einem bundeseinheitlichen Förderinstrument zu bündeln.

„Je mehr sich die Erkenntnis durchsetzt, dass der Dritte Sektor den Sektoren Staat und Wirtschaft gleichrangig ist, umso eher ist eine humane und zukunftsfähige Gesellschaft zu verwirklichen. Unsere Gesellschaft gerät aus der Balance, wenn einseitig wirtschaftliches Denken oder Fixierung auf staatliche Lösungen den Blick verengen,“ so Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Mitglied des Bündnisses für Gemeinnützigkeit.

Das „Bündnis für Gemeinnützigkeit“ vertritt seit Mai 2009 gemeinsam die Interessen des organisierten Dritten Sektors. Das Bündnis wird getragen von: Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Bundesverband Deutscher Stiftungen, Deutscher Kulturrat, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Olympischer Sportbund, Deutscher Spendenrat, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und VENRO – Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen.

Die Genshagener Erklärung zum Download.

Dr. Wilhelm Krull, Vorstandsvorsitzender BVDS und Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des BVDS

Stiftungswachstum weiterhin auf hohem Niveau

Berlin, 03. Februar 2010 Im Jahr 2009 sind in Deutschland 914 neue Stiftungen errichtet worden. Das ist die dritthöchste Zahl in der Geschichte der Bundesrepublik.

„Die hohe Zahl an Neuerrichtungen überrascht. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedigungen hat sich das Stiftungswachstum weiter konsolidiert. Mehr als jede zweite Stiftung ist in den letzen zehn Jahren errichtet worden, 70 Prozent der deutschen Stiftungen stammen aus der Zeit nach der Wiedervereinigung“, kommentiert Dr. Wilhelm Krull, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Generalsekretär der VolkswagenStiftung die aktuelle Entwicklung.

„Die Entwicklung des deutschen Stiftungswesens ist auch eine gute Nachricht für Deutschland“, sagt Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. „Immer mehr Menschen erkennen Stiftungen als das beste Instrument, um sich nachhaltig für das Gemeinwohl einzusetzen. Während die Staatsschulden steigen, bauen die Bürger privat Zukunftskapital auf.“

Aufholbedarf gibt es noch immer im Osten Deutschlands. Nur 60 der 914 neuen
Stiftungen wurden in den neuen Bundesländern gegründet. Führend dabei ist Sachsen, wo – wie schon 2008 – 27 Stiftungen errichtet wurden.

Die komplette Pressemitteilung des BVDS können Sie hier als PDF herunter laden.

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